Da vorne links

Automobil gesehen leben wir in einer Zeit spätrömischer Dekadenz. Die Epoche ungetrübter Expansion ist vorbei, wir wissen, dass es nicht immer so weiter gehen wird. Rohstoffe, Klimawandel: kann jeder herunterbeten. Gleichzeitig nehmen wir alles immer selbstverständlicher hin. Anhand der Diskussion etwa um Benzinpreise kann man den Eindruck gewinnen, dass Auto fahren heute als Bürgerrecht verstanden wird, nicht als der Luxus, der es eigentlich ist. Dabei wird das Fahren selbst zum lästigen Beiwerk, vielmehr möchte man auch im Auto vernetzt sein und Katzenvideos twittern.

War früher alles besser? Als Autos noch Helden waren und Fahren zum Abenteuer werden konnte?

Oder wissen wir erst durch den Langweile des Alltags zu schätzen, was wir in der Vergangenheit nicht anders kannten?

Begeisterung für das Automobil als solches und nicht als Smartphone auf Rädern erscheint heute oft nicht mehr zeitgemäß. Doch das muss die Leidenschaft nicht trüben, sie schaut wahrscheinlich nur öfter in die Vergangenheit…

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