March of the Living 2013 vs Holocaustgedenktag(e)

Ja – die Zeit rennt vorbei und ich werde langsam  unruhig – (wie) jedes Jahr am 27. Januar – dem Holocaust Gedenktag (Tag der Befreiung des KZ Auschwitz sieht man wer sich des Themas auf welche Art und Weise annimmt:

Das ist zum Beispiel der Hannoveraner Jens Böning http://de.indymedia.org/2013/01/340935.shtml – der er sich nicht nehmen ließ, die Naziopfer  zu verhöhnen. Ein Skandal – wie ich finde. Nur zählt meine Meinung – kann ich mit ihr etwas Positives bewirken!?

Aus folgendem Link: http://www.berlin-magazin.info/3741/titel/holocaust-gedenktag-am-2712013-auch-in-berlin-kranzniederlegung-und-gedenken.html entnehme ich folgende Sätze:

Zitat: “Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 ist er in Deutschland ein gesetzlich verankerter Gedenktag. Der damalige Bundespräsident Roman Herzog erklärte anlässlich der Einführung des Feiertages damals: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.” Zitat Ende.

Schaut man sich heute in den neuen (sozialen) Medien um – sieht man von dem Gedenken an das Grauen von vor über 70 Jahren kaum etwas – es sind immer nur dieselben wenigen Aktivisten, die hier und da ein Bild posten oder einen Blogeintrag verlinken, der sich mit dem Thema auseinadersetzt. Aber echte Auseindersetzung mit den Geschehenissen des Holocausts hat es niemals wirklich gegeben – zu jedem 9. November – dem Jahrestag der Reichskristallnacht wurden und werden in den Schulen, Kirchen und Synagogen Gedenkveranstaltungen gemacht – aber was kommt dabei raus!?

Wenn man sich die sogenannten schwarzen Humorseiten auf Facebook ansieht – kann man meinen, dass all diese Gednkveranstaltungen pure Zeitverschwendung sind, die man besser mit Mathematik-, Physik- und Bilogie-, sowie Chemiestunden verbringen sollte. Da macht man sich auf diesen Seiten – unter dem Deckmäntelchen des Schwarzen Humors – lustig über (offensichtlich jüdische) Leichenberge in KZ – man macht Späße über Anne Frank, die als 12 jähriges Mädchen im KZ Bergen Belsen umgekommen ist – man reisst Witze über das beste Hotel “Auschwitz” (6.000.000 Sterne) usw. – es werden Behinderte und Ausländer beleidigt und verächtlich gemacht!

Wer sich  – wie ich – dagegen stellt – der wird schon mal per perfider Fotomontage zum Abschuss freigegeben und muss sogar damit rechnen, Morddrohungen  “Vergast den Juden” zu erhalten – von diversen Beleidigungen gar nicht zu reden …

Um auf den March of the Living (MOTL) zurück zu kommen: In israelischen Schulen ist es für die Schüler Pflicht, einmal im Leben Polen und Auchwitz zu besuchen – um einfach das Bewusstsein zu schaffen, dass die Shoa (der Holocaust) nie wieder passieren darf !!!

Für deutsche Schüler wäre so eine fünf bis zehntätige verpflichtende Bildungsreise nach Polen und nach Auschwitz sicherlich eine Bewusstseinserweiterung – dass das was im Nationalsozialismus  geschehen ist, nie wieder geschehen darf – auch nicht im Internet, welches sicherlich kein rechtsfreier Raum ist !!!

Ich werde – dank MOTL UK – dieses Jahr am MOTL 2013 teilnehmen und ich werde hier ausführlich berichten!

 

 

 

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