Eine Sternstunde der Ignoranz im DLF – “Wir kennen die Hintergründe nicht, wir jedenfalls wissen es nicht.”

Die Meshuggestan Protokolle

In einem Interview im Deutschlandfunk wird Israels Botschafter in Deutschland nicht etwa zu den verschleppten Jugendlichen befragt, sondern viel mehr zeigt sich Dirk Müller besorgt über das Vorgehen der Israelis bei der Fahndung und die möglichen negativen Folgen für die Palästinenser. Eine Sternstunde journalistischer Ignoranz.

Nichts gegen hart geführte Interviews. Es ist die Aufgabe und die Pflicht aller guten und ernstzunehmenden Journalisten das interviewte Subjekt mit harten Fragen und kontroversen Thesen aus der Reserve zu locken. Nur so kann ein Interview für den Leser, Zuhörer oder Zuschauer auch interessant und informativ sein und zu neuen Erkenntnissen führen. Das beste Beispiel hierfür ist das berühmte Frost-Nixon-Interview.

Daher ist an dem Interview von Dirk Müller im Deutschlandfunk mit dem israelischen Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsmann, ersteinmal nichts auszusetzen. Da wo Frost jedoch mit lückenlosem Hintergrundwissen und legendärer Fragetechnik Nixon überrumpelte, glänzt Müller mit einer Kombination aus Ahnungslosigkeit, Ignoranz und substanzlosen Unterstellungen. 

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